Italien auf dem Vormarsch
Europameisterschaft im Inline-alpin-Sport – FCCler Maximilian Schödlbauer gut dabei

Chammünster (hh). Die Waldbrände in Spanien hatten zum Glück keinen Einfluss auf die Durchführung der Inline-alpin-Europameisterschaft in Villablino im Nordwesten des Landes von Donnerstag bis Sonntag letzter Woche, auch wenn es nicht weit davon einen Brand gab, der jedoch rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte. So konnten sich die Sportler auf ihre Wettkämpfe konzentrieren, darunter auch Maximilian Schödlbauer vom FC Chammünster, der sich derzeit unter den besten Zehn der Welt tummelt und im Weltcup Rang fünf innehat.
Das zuletzt durchgeführte Weltcuprennen im Inline alpin war ja bereits in Spanien, so dass die europäische Elite nur ein paar Hundert Kilometer weiter nach Norden fahren musste, um am Ort der Europameisterschaft einzutreffen. Villablino ist ja eine feste Größe in dieser Sportart, hier fanden schon viele Weltcup- und Europameisterschaftsrennen statt. Die Rennstrecke ist also den meisten Fahrern bekannt. Heuer war der Straßenbelag aber ziemlich abgefahren und hatte damit keinen optimalen Grip. Dennoch schafften es die Organisatoren, ihn soweit zu reinigen, dass für alle Starter faire und schnelle Läufe möglich waren.
Am Donnerstag begann die Europameisterschaft mit dem Wettbewerb im Riesenslalom, bei dem auch Maximilian Schödlbauer an den Start ging. Den ersten Lauf hatten die Spanier gesteckt, anspruchsvoll, aber machbar. Die engen Ergebnisse zeigten einmal mehr, dass die europäische Spitze in diesem Sport immer näher zusammenrückt. Besonders die Italiener stellten eine sehr starke Mannschaft, die es den erfolgsgewöhnten Deutschen sehr schwer machte. Maximilian beendete Lauf eins als guter Achter. Im zweiten Durchgang versuchte er alles, um nach vorne zu kommen, doch gelang dies nicht, weil eben auch die anderen denselben Ehrgeiz hatten. Platz acht also für ihn am Ende.

Am Freitag stand der Slalom auf dem Programm. Spanien setzte wieder die Tore für den ersten Durchgang, der zweite wurde von Deutschland und Italien gemeinsam ausgeflaggt. Maximilian erwischte einen sehr guten ersten Lauf und sicherte sich damit Rang fünf. Nur 0,2 Sekunden fehlten für das Podest. Da hieß es angreifen in Durchgang zwei. Damit erhöht sich aber auch das Risiko und er hatte einen Fehler, der ihn auf Platz zehn abrutschen ließ.
Da wollte es Schödlbauer natürlich am Samstag im Parallelslalom besser machen. Bis ins Achtelfinale hatte er keine Probleme, doch dann musste er gegen den Italiener Christian Rondi antreten und reagierte am Start nicht schnell genug. 0,4 Sekunden lag er am Ende des Laufes hinter seinem Konkurrenten. Im Lauf zwei startete er wesentlich besser, blieb bis zum Ziel auf Höhe des Italieners, doch rettete dieser seinen Vorsprung aus dem ersten Durchgang. So war auch dieser Wettbewerb für Maximilian vorzeitig zu Ende. In den Team-Wettbewerben wurde Maximilian Schödlbauer nicht eingesetzt.
International geht es im Inline alpin in Monasterolo bei Bergamo in Norditalien am ersten September-Wochenende mit dem letzten Weltcuprennen 2026 weiter. Maximilian Schödlbauer möchte dabei seine derzeitigen fünften Plätze im Riesenslalom sowie im Gesamtweltcup gerne verteidigen. Bei seiner derzeitigen Stabilität in den Rennen dürfte dies möglich sein.