Ergebnisse Riesenslalom

Ergebnisse Slalom

Platz sechs im Gesamtweltcup

Inline-alpin-Elite beim letzten Weltcuprennen in Italien – Schödlbauer auf Rang sechs

Chammünster (hh). Ein letztes Mal in dieser Saison traf sich am vergangenen Wochenende die internationale Spitze im Inline-alpin-Sport zu den abschließenden Weltcuprennen im Riesentorlauf und im Slalom, diesmal in Monasterolo in der Nähe von Bergamo ganz im Norden Italiens. Vom FC Chammünster war Maximilian Schödlbauer mit von der Partie und versuchte dabei, sein Punktekonto zu erhöhen und zumindest seinen vor diesen Rennen erkämpften sechsten Platz im Gesamtweltcup sowie auch in den Slalom- und Riesentorlaufwertungen zu halten, wenn nicht gar zu verbessern.

Möglich war in diesem Wettbewerb alles, sowohl ein Abrutschen aus den Top Ten als auch ein Aufstieg. Denn in diesem Jahr ist die Weltelite so sehr zusammengerückt, so dass die ersten 15 der letzten Rennen bei den Männern jeweils nur rund eine Sekunde auseinander lagen, wobei sich Jörg Bertsch vom schwäbischen TSV Degmarn meist auf Platz eins fahren konnte. Nun ging es also um die letzten Weltcup-Punkte dieses Jahres und alle kämpften mit vollem Risiko.

Am Samstag war der Riesenslalom im Programm. Die italienischen Trainer hatten den ersten Lauf gesteckt, so, wie sie es lieben, mit kurz aufeinanderfolgenden Toren. Maximilian Schödlbauer fuhr sehr sauber, fand aber nicht zu seinem Tempolauf, den er eher mag. Platz 13 war nicht das, was er erhofft hatte, aber auch nicht ganz aus der Welt. Den von den Serben gesetzten zweiten Durchgang mit denselben engen Torabständen absolvierte er ein wenig flüssiger, wobei ihm die technischen Raffinessen des Kurses entgegenkamen. Zwei Plätze konnte er noch gutmachen, landete also auf Rang elf. Für die Gesamtweltcupwertung im Riesentorlauf bedeutete dieses Ergebnis aber noch ein Abgleiten auf Rang sieben.

Technisch anspruchsvoll ging es am Sonntag beim Slalom weiter. Auch hier hatte Max Probleme, seinen Rhythmus zu finden und Tempo zu erreichen. Erneut reichte es auch im Slalom nach dem ersten Durchgang nur für Platz 13. Jetzt hieß es: Augen zu und durch! Doch der zweite Lauf war vom deutschen Trainerteam noch anspruchsvoller und unrhythmisch gesetzt. Eine couragierte Fahrt und Fehler der Konkurrenz begünstigten Max diesmal und er konnte sich bis auf Platz sieben vorkämpfen. Das bedeutete letztlich Platz sechs im Slalom-Weltcup und ebenso im Gesamtweltcup 2026. Auch wenn er sich in dieser Saison ein noch besseres Abschneiden erhofft hatte, letztlich ist er bei dem eng beieinanderliegenden Starterfeld durchaus zufrieden.

Am kommenden Samstag, 12. September, sind noch die deutschen Meisterschaften im Riesentorlauf in Bad Kötzting, Arnbrucker Straße beim Wertstoffhof. Start ist um 13 Uhr. Und der Max ist natürlich dabei in seiner Heimatstadt.

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