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Ergebnisse Slalom

Weltcup-Punkte für Maximilian Schödlbauer

FCCler Schödlbauer bei Inline-alpin-Weltcup in Spanien – Zweimal bei besten Sechs

Zufrieden ist Maximilian Schödlbauer mit seiner Leistung beim Weltcup im westspanischen Béjar.

Chammünster (hh). Spanien brennt seit Wochen. Trotzdem konnte das fünfte Weltcuprennen im Inline-alpin-Sport in Béjar in Westspanien, südlich von Salamanca nahe der portugiesischen Grenze gelegen, am vergangenen Wochenende durchgeführt werden. Und Maximilian Schödlbauer vom FC Chammünster hatte die weite Reise auf sich genommen, um daran teilzunehmen. Und es hat sich durchaus gelohnt, mit einem fünften und einem sechsten Platz konnte er erneut wertvolle Punkte für sein Weltcupkonto sammeln.

Heiß ist es derzeit bei uns, doch im Landesinnern von Spanien liegen die Temperaturen noch etwas höher, bei etwa 35 Grad und mehr. Da ist es nicht einfach, die Konzentration beim Rennen hoch zu halten und auch der Grip der Rollen kann bei der Hitze leiden. Zudem waren diese beiden Weltcuprennen zum ersten Mal in Béjar, die Strecke war den meisten Sportlern. also nicht bekannt. Schon beim Training am Freitag traten die Problemzonen zutage: einmal die Länge der Strecke und zum anderen zwei 90-Grad-Kurven. Wie Maximilian erklärte, war vor allem die erste scharfe Kurve rennentscheidend. Nach dem Start ging der Lauf bei zehn Prozent Gefälle rund 100 Meter direkt auf diese Kehre zu, die zudem noch eine leichte Fahrbahnneigung zur Innenseite hin hatte. Wenn da Kurvenradius und Tempo nicht angepasst waren, war der Lauf „gegessen“.

Die Weltcuprennen starteten am Samstag mit dem Riesentorlauf. Den ersten Durchgang hatten die Spanier gesteckt mit einer schwer zu meisternden ersten Kurve. Maximilian Schödlbauer ging hier auf Nummer sicher und reihte sich am Ende auf Rang acht ein, 0,3 Sekunden hinter dem Siebten und nur 0,01 Sekunden vor dem Neunten. Der vom deutschen Trainer gesetzte zweite Durchgang lag ihm besser, er habe dem Kurs besser entsprochen. So konnte Maximilian angreifen und sich auf Platz fünf verbessern. Das Podest blieb mit 0,8 Sekunden außer Reichweite, doch Platz vier verpasste er nur um 0,04 Sekunden.

Am Sonntag verlief das Rennen im Slalom für Maximilian ähnlich wie am Vortag. Der wieder von den Spaniern gesetzte Lauf forderte die Läufer äußerst heraus und Maximilian kam wieder auf Rang acht ins Ziel. Die Hitze setzte der Strecke in der Pause zu und die Griffigkeit litt doch sehr. Doch der FCCler behielt Nerven und Konzentration und konnte sich auch diesmal wieder nach vorne schieben, war am Ende Sechster. Mit seinen beiden zweiten Durchgängen war Maximilian Schödlbauer durchaus zufrieden wie auch mit den Endresultaten.

Lange, gerade Strecken vor engen Kurven sind die Knackpunkte der Strecke in Béjar.

Die Inline-alpin-Elite kann gleich in Spanien bleiben, denn ab Donnerstag ist Villablino in der Region Leon im Nordwesten des Landes Austragungsort der Europameisterschaften 2026. Und da will Maximilian Schödlbauer natürlich wieder möglichst erfolgreich sein und mit Können und etwas Glück nach Medaillen greifen.

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