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Auch bei Regen und Wind flink auf der Piste

Familie Simon vom FC Chammünster bei Rennen im Berchtesgadener Land – Cassandra Simon schnellstes Mädchen

CHAMMÜNSTER (hh/chi). „Egal ob Schnee oder Regen, Nebel oder Sturm – ein guter Skifahrer passt seine Technik an die Bedingungen an“, meinte Alina Simon vom FC Chammünster nach dem Kinder- und Schülerrennen am Rossfeld im Berchtesgadener Land am vergangenen Sonntag. Und ihre Kinder, die die Farben des FC Chammünster wieder bestens bei den „Oberlandlern“ vertreten haben, können eben auch bei Schmuddelwetter und sehr weicher Piste sauber um die Tore fahren und gute Platzierungen herausholen.

Sechs erfolgreiche Simon-Kinder vertraten den FC Chammünster bestens am Rossfeld bei Berchtesgaden.

135 mutige Jungen und Mädchen im Alter von drei bis zwölf Jahren hatten sich also früh am Sonntagmorgen am Skilift in Rossfeld getroffen, um das „Internationale Pinguinrennen“ zu bestreiten. Da es schon die ganze Nacht auf die Piste geregnet hatte und auch am Vormittag die Lage nur ein wenig besser wurde, fand das Rennen unter sehr ungünstigen Wetter- und Pistenbedingungen statt.

Für das Rennen waren vom FC Chammünster sechs Kinder gemeldet. Für die Drei- bis Sechsjährigen gab es einen verkürzten Lauf und da startete Layla Simon als jüngste aller Teilnehmerinnen. Mit etwas Hilfe zwischen den Toren schaffte auch sie diesmal den einfachen Riesenslalom und fuhr stolz durchs Ziel Für sie war das ein großes Ereignis, denn es war das erste Mal, dass sie einen Lauf fehlerfrei gemeistert hatte (Am letzten Wochenende hatte sie sich im Stangenwald verirrt und konnte die Ziellinie nicht regulär überqueren.). Auch ihre ein Jahr älteren Geschwister Jason und Jeremy Simon ließen sich nicht vom Regen abschrecken. Sie fuhren eine sehr enge Linie, überholten die zahlreiche Konkurrenz in ihrer Altersklasse und landeten auf Platz 1 (Jeremy) und Platz 2 (Jason). Die 6-jährige Cassandra Simon gewann überzeugend mit 3 Sekunden Vorsprung ihre Altersklasse und war damit auch das beste Mädchen unter den „Zwergen“.

Gleich im Anschluss fand das Rennen der Kinder statt. Ein sehr klug gesetzter Lauf zwischen den Steinen und Matschpfützen war eine Herausforderung für die jungen Rennläufer, wie auch für die Streckensetzer. Die Piste hielt gerade noch, nachdem sie mit dosiertem Ausbringen von Salz gehärtet worden war. Connor Simon (U7) legte einen sehr erfolgreichen Lauf hin. Mit Geschick und Geschwindigkeit kam er gut durch die Eispassagen und erreichte das Ziel als Klassensieger. Auch seine Schwester Kiara (U8) packte ihren Mut zusammen und fuhr flink den eisigen Hang herunter. So landete sie verdient auf Platz 3. Die lange Anfahrt hatte sich für die Minstacher also mehr als gelohnt.

Bei der Siegerehrung wurden die tapferen Skifahrer mit tollen Pokalen und Urkunden belohnt. Und für die Jüngste/den Jüngsten gab es noch eine Überraschung: eine süße Schokotorte mit einem kleinen Pinguin drauf. Ein schöner Einfall der Organisatoren.

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