Claudia Wittmann Vierte im Inline-Slalom-Weltcup
Weltcup-Abschluss in Tschechien – Respektable Ergebnisse der FCCler

CHAMMÜNSTER (hh/chi). Nun ist sie vorbei, die Rennserie zum Inline-alpin-Slalom-Weltcup. Im Weinort Nemčicky bei Huštopěce in der Region Brünn/Brno im Südosten Tschechiens fanden am letzten Wochenende das Weltcupfinale und die Europameisterschaft im Inline-alpin-Slalom statt. Über 200 Läufer/innen aus elf Nationen wollten es noch mal wissen und gingen an den Start. Die sehr anspruchsvolle und recht schnelle Strecke forderte das ganze Können der Sportler und so war es nicht verwunderlich, dass es auch etliche Stürze gab, denn gerade bei den Rennen um die Europameisterschaft am Sonntag wurde mit vollem Risiko gefahren, entschieden ja alleine diese beiden Läufe die Titelvergabe.

Auch die Starter vom FC Chammünster blieben nicht von Stürzen verschont und Anna Münch, Luzia Gruber und Sigi Zistler mussten am Samstag, beim letzten Lauf für den Weltcup, nach Stürzen das Rennen aufgeben, blieben aber alle drei unverletzt, so dass sie auch am Sonntag starten konnten. Claudia Wittmann ging als Weltcup-Dritte ins Rennen, war in den bisherigen Wettbewerben immer im Vorderfeld zu finden. Ein guter 5. Platz in diesem letzten Rennen bedeutete den ausgezeichneten Platz 4 in der Weltcup-Gesamtwertung für sie.

Sehr gute Platzierungen gab es auch für die weiteren Minstacher Mädel: 10. Magdalena Gruber, 11. Franziska Ries und 12. Katharina Hoffmann. In der Weltcupgesamtwertung ergab dies für die FCCler folgende weitere Platzierungen: 13. Magdalena Gruber, 14. Katharina Hoffmann, 15. Franziska Ries, 25. Sigi Zistler. Bei einem Rennen der Kinder im Rahmenprogramm des Weltcups konnte Christoph Gruber vom FCC einen ausgezeichneten 2. Platz hinter einem lettischen Läufer belegen. Am Sonntag stand dann die Europameisterschaft der Damen und Herren in der selben Disziplin an. Hier überzeugten ausgerechnet die FCCler, die am Samstag gestürzt waren. Als Beste vom FC Chammünster erreichte das große Talent Luzia Gruber aus der Chameregger Inline-Dynastie Gruber einen hervorragenden 11. Platz im Wettkampf der Großen. Nur 69 Hundertstel fehlten ihr für die Top Ten. Katharina Hoffmann war wieder, wie schon am Samstag, mit einem 16. Platz sehr gut platziert. Die jüngste Nachwuchshoffnung der Minstacher, die erst 14-jährige Anna Münch, bestätigte ihre hervorragende Platzierung von der Schüler-EM in Bramberg/AUT, wo sie Achte wurde. Platz 18 sprang diesmal für sie heraus. Damit waren Luzia Gruber und Anna Münch die mit Abstand jüngsten Sportlerinnen unter den Top Zwanzig. Das lässt für die Zukunft des FCC-Teams hoffen.

Franziska Ries, Magdalena Gruber und Claudia Wittmann stürzten diesmal. Vor allem Claudia Wittmann, die bereits 2007 ihren ersten EM-Titel hatte feiern können, damals in Cham, war mit großen Ambitionen ins Rennen gegangen, um so größer war die Enttäuschung. Sigi Zistler, als ältester Teilnehmer, konnte einen für ihn sehr zufriedenstellenden 21. Platz unter den 65 Startern aus elf Nationen belegen. An diesem Sonntag findet noch die Bayerwaldmeisterschaft im Slalom und Riesentorlauf in Bad Kötzting statt, eine Woche später die Deutschen Meisterschaften, ebenfalls im Slalom und Riesentorlauf, im baden-württembergischen Beerfelden, dann geht eine anstrengende, aber für die Inlinesportler des FC Chammünster auch wieder echt erfolgreiche Saison zu Ende.

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