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Erstes Rennen zum Inline-alpin-Weltcup in Jirkov – Fünf deutsche Starterinnen

CHAMMÜNSTER (hh/chi). Die Rennserie zum Inline-alpin-Weltcup hat am vergangenen Sonntag im tschechischen Jirkov begonnen, und weil es im Reglement dazu ein paar gravierende Änderungen gegeben hat, sind nun pro Land nur noch jeweils fünf Damen und Herren startberechtigt. So sollte die Dominanz der deutschen Sportler beschränkt werden, was aber nur bedingt gewirkt hat, denn die Stockerlplätze wurden auch in Jirkov wieder ausnahmslos von deutschen Startern erobert. Und einen davon erklomm Claudia Wittmann vom FC Chammünster.

Das Siegerpodest beim ersten Weltcuprennen im tschechischen Jirkov war erneut fest in deutscher Hand: Platz eins für Ann-Krystina Wanzke und Marco Walz, Rang zwei für Claudia Wittmann (FC Chammünster) und Jörg Bertsch, Dritte wurden Ulrike Bertsch und Manuel Zörlein.

Zusammen mit Co-Nationaltrainer Sebastian Gruber startete Claudia Wittmann in aller Frühe am Sonntag Richtung Jirkov, am Südrand des Erzgebirges in einem Braunkohleabbaugebiet gelegen, denn rund drei Stunden dauerte die Anfahrt. Und der Start zum ersten Durchgang, den der tschechische Nationaltrainer gesetzt hatte, war bereits um 10 Uhr. Da blieb nicht viel Zeit zur Akklimation. Claudia Wittmann startete zusammen mit Jana Börsig für die Deutsche Inline-alpin-Nationalmannschaft. Übrigens waren Sportler aus der Ukraine, Polen, Italien, der Slowakei, Lettland, Deutschland und natürlich Tschechien am Start, wobei die Ausrichter mehrere Läufer ihres Landes starten lassen durften. Das Besondere an der Strecke war eine Spitzkehre, die doch einigen Läufern Probleme bereitete, zumal auch der übrige Kurs recht anspruchsvoll ausgeflaggt war.
Doch Claudia Wittmann fuhr konzentriert und doch beherzt und konnte sich auf dem dritten Platz schon mal eine gewisse Sicherheit für den zweiten Durchgang holen. Den hatte der italienische Trainer etwas flüssiger gesteckt, was der Claudia zugute kam, denn sie konnte sich so noch auf den zweiten Platz im Gesamtklassement dieses ersten Weltcuprennens vorschieben, hinter Ann-Krystina Wanzke von der DAV Neu-Ulm (DSV-Team), die zweimal die Bestzeit der Damen fuhr. Das war doch ein recht vielversprechender Auftakt der Weltcup-Rennserie für die Minstacher Sportlerin.
Das nächste Weltcuprennen ist erst wieder Ende Juli im italienischen Pisogne, nördlich von Brescia. Aber bis dahin gibt es noch etliche Rennen, etwa zum Internationalen Inline-Cup oder zur Bayerischen Meisterschaft im Slalom und Riesenslalom in Arrach.

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