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Ergebnisse Sonntag

Blick aufs Meer und die Weltcup-Punkte

Skater des FC Chammünster bei Weltcuprennen in Italien – Etliche Top-Ten-Plätze

Zwei saubere und schnelle Läufe brachten Magdalena Gruber den fünften Platz.

Chammünster. (hh) An die Adria ging’s diesmal, am vergangenen Wochenende, für die Inline-alpin-Sportler des FC Chammünster, denn dort, im Badeort Tortoreto Lido, noch rund 200 Kilometer südlich von Rimini (insgesamt waren es 1056 Kilometer Anreise), wurde nach zweijähriger Pause mal wieder ein Weltcup-Rennen in Italien ausgetragen. Und da mussten die FCCler natürlich hin, um weitere Punkte für die Cupwertung zu ergattern. Und das gelang ihnen zum Teil recht gut. Am Samstag dieses Wochenendes wurde zudem die Internationale italienische Meisterschaft ausgetragen, und die Bayerwaldler holten dabei einige Vizemeistertitel.

Tortoreto war bisher noch nicht im internationalen Rennkalender vermerkt und so wussten die Läufer nicht so recht, was auf sie wartete. Zudem stellte sich heraus, dass die Strecke, die hoch über dem Meer mit traumhaftem Ausblick über den Ort und auf die See gelegen war, frisch geteert war, was die richtige Rollenwahl und auch Taktik gerade auch bei den hohen Temperaturen bei den Rennen noch schwieriger machte. Zum Glück gab es am Samstag quasi zum Einfahren die Internationale italienische Meisterschaft, bei der zugleich Weltrang-Punkte eingefahren werden konnten und die nach Altersgruppen gewertet wurde.

Doch zunächst stand für die sieben Rennläufer des FCC und ihre Betreuer die Anreise auf dem Programm. In den frühen Morgenstunden des Freitags ging es mit dem Vereinsbus los, so dass alle wohlbehalten und rechtzeitig zur großen Eröffnungsfeier am Abend mit dem Einzug der teilnehmenden Nationen und mitten in der Fußgängerzone im Ortskern ankamen. Ans Bettgehen dachte man da zunächst nicht, doch am Samstag standen ja die ersten Rennen an, so dass das tolle Flair schließlich doch verlassen werden musste.

So kamen die Sportler doch relativ ausgeruht zum Start, der eh erst am Nachmittag anstand, was auch nötig war, um die Strecke fehlerfrei zu passieren. Sigi Zistler schaffte das nicht – wie auch Florian Rabenbauer vom ASV Arrach – und schied aus. Am Sonntag war er nicht im Rennen, da musste er als Funktionär von World Skate agieren. Doch bei der Siegerehrung zur Internationalen italienischen Meisterschaft wurden die anderen FCCler immer wieder nach vorne gerufen. Die Medaillenvergabe fand erst spät abends um 22.30 Uhr auf einer Bühne in der Fußgängerzone statt, vorher gab es dort noch Remmidemmi mit Live-Bands und prächtiger Stimmung der vielen Zuschauer und Sportler.

In der Gruppenwertung gab es einen zweiten Platz für Elisabeth Schödlbauer, dritte Ränge für Maximilian Schödlbauer, Julia Hübert und Luzia Gruber, Claudia Wittmann wurde 5. vor Magdalena Gruber. Lara Kögl und Florian Rabenbauer schieden wie Sigi Zistler aus. In den Gesamtwertungen der Damen und Herren ergab das folgende Plätze: Damen: Claudia Wittmann 5., Magdalena Gruber 7., Luzia Gruber 18., Elisabeth Schödlbauer 21., Julia Hübert nach Sturz im 2. Durchgang 26. Herren: 23. Maximilian Schödlbauer.

Zwei FCClerinnen kamen beim Weltcuprennen in Tortoreto mit Claudia Wittmann als 4. und Magdalena Gruber als 5. (3. und 4. von links) unter die besten Fünf.

Maximilian Schödlbauer belegte den neunten Platz im Weltcuprennen.

Der Start zum Weltcup-Rennen am Sonntag war ebenfalls erst am späten Nachmittag und die Läufer mussten sich im ersten Durchgang auf einem vom italienischen Trainer technisch anspruchsvoll gesteckten Parcours durchsetzen. Viele Ausfälle waren so zu verzeichnen, von den Minstachern erwischte es Luzia Gruber und erneut Lara Kögl, Elisabeth Schödlbauer und Julia Hübert stürzten, setzten das Rennen zwar fort, konnten aber natürlich nicht mehr ganz vorne landen. Auch Florian Rabenbauer schied erneut aus. So waren wieder die Routiniers gefragt, die nicht alles wagten, aber heil ins Ziel kamen. Claudia Wittmann landete auf Rang 4, Magdalena Gruber gleich dahinter auf Rang 5, Maximilian Schödlbauer auf Rang 9. Im zweiten Durchgang fuhr Claudia Wittmann die zweitbeste Laufzeit, konnte sich aber in der Platzierung nicht weiter verbessern. Auch Magdalena Gruber hielt ihren ausgezeichneten Platz fünf, Julia Hübert kam noch auf Rang 21, Elisabeth Schödlbauer auf Platz 25. Bei den Herren fuhr Maximilian Schödlbauer erstmals in die Top Ten bei einem Weltcuprennen und so war sein Platz neun das bisher beste Ergebnis. Endlich ist wieder ein männlicher FCCler in der Weltspitze angekommen.

Nachdem die Rennen erst so spät am Nachmittag waren, wurde die Siegerehrung auf 22 Uhr gelegt, was für die weit angereisten Teilnehmer, die keinen Urlaub hatten, schon grenzwertig war. Denn da stand ja anschließend noch die lange Heimfahrt der Rennläufer, die diesmal mit drei Betreuern angereist waren, an. Stress pur nach den aufreibenden und nicht immer erfreulich verlaufenen Rennen. Aber zumindest sind die beiden kommenden Wochenenden von Rennen frei und ein bisschen Erholung ist möglich, wenn auch noch ein Trainingslager der Nationalmannschaft gehalten wird. Weiter geht es dann am 17. August mit der Europameisterschaft und dem vorletzten Weltcuprennen im spanischen Villablino. Die FCC-Läufer fliegen dazu nach Madrid bzw. Bilbao und fahren dann noch eine ganz schön lange Strecke mit Mietauto/Bus nach Villablino am Südrand der Pyrenäen. Toller Ort, aber blöd anzufahren. Da müssen die Waldler dann wieder auf den Punkt konzentriert sein, um im Weltcup vorne zu sein und eventuell einen Europameister-Titel mitnehmen zu können. Drauf haben sie es.

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