Ergebnisse CILA-Cup Samstag
Ergebnisse Weltcup Sonntag

Zweiter Weltcup-Sieg der Saison für Claudia Wittmann – Magdalena Gruber als 5., Katharina Hoffmann als 6. und Luzia Gruber als 7. in den Top 10

Luzia Gruber und Maximilian Schödlbauer mit Tagesbestzeiten im CILA-Cup

Mit Können und Selbstvertrauen fahren die Inline-alpin-Sportler des FC Chammünster unter Trainer Peter Schödlbauer (rechts) von Sieg zu Sieg.

CHAMMÜNSTER. (hh/chi) Zwei Weltcup-Wochenenden im Inline-alpin-Sport hintereinander gab es in Tschechien, zuerst in Turnov, jetzt in Jirkov, und beide Male konnte Claudia Wittmann vom FC Chammünster die Siegestrophäe bei den Damen erringen. Ihre ausgezeichnete Form hatte sie ja bereits bei der Weltmeisterschaft in Unterensingen in Baden-Württemberg eindrucksvoll demonstriert, als sie den Parallelslalom gewann und im Slalom die Silbermedaille hinter ihrer Vereinskollegin Katharina Hoffmann holte. Nun zeigte sie, dass dies keine Eintagsfliegen waren, sondern dass sie ein stabiles Formhoch hat. Aber auch die anderen Starter des FC Chammünster tummelten sich fast ausnahmslos unter den Top Ten der Weltspitze.

Gleich zweimal hintereinander fuhr der Weltcup-Tross also nach Tschechien, einmal in den Nordosten, dann in den Südosten des Landes, und mit dabei natürlich die Sportler und Betreuer vom FC Chammünster. Den jeweiligen Weltcuprennen an den Sonntagen waren an den Samstagen Wettkämpe um den CILA-Cup, also den tschechischen Inlinecup, vorgeschaltet. Eine gute Gelegenheit für die Sportler, sich mit der Strecke vertraut zu machen. Deshalb nutzten auch die FCCler diese Rennen zum Einfahren für den Weltcup, zumal man dabei auch mal risikoreicher fahren kann.

Ergebnisse und Bilder zum Weltcup der Vorwoche in Turnov

Aber bereits hier zeigten besonders die jungen Damen des FC Chammünster ihre tolle Form. Am vorletzten Wochenende in Turnov belegten sie im CILA-Cup folgende Platzierungen: 1. Claudia Wittmann, 3. Magdalena Gruber, 4. Katharina Hoffmann; dazu gab es noch Klassensiege für Julia Hübert und Luzia Gruber, zweite Plätze erreichten Anna-Sophie Münch und Maximilian Schödlbauer. In Jirkov, am vergangenen Samstag, wo nur nach Damen und Herren gewertet wurde, gab es in beiden Kategorien einen Sieg für die FCCler: Bei den Damen siegte die erst 16-jährige Luzia Gruber überlegen mit rund 5 Sekunden Vorsprung, wobei sie vor allem im zweiten Durchgang die Konkurrenz stehen ließ. Bei den Herren triumphierte der gleichaltrige Maximilian Schödlbauer, nicht ganz so deutlich, aber für ein Inlinerennen dennoch mit großem Abstand von eineinhalb Sekunden. Auch die anderen FCCler, so sie durchkamen, waren weit vorne: 4. Katharina Hoffmann, 6. Julia Hübert.

Beim Weltcup ging es gleich so erfolgreich weiter für die FCCler. In Turnov siegte Claudia Witmann, Platz 4 gab es für Magdalena Gruber, Platz 6 Katharina Hoffmann, Platz 9 Luzia Gruber, 15. wurde noch die Jugendliche Anna-Sophie Münch. Bei den Herren fiel Maximilian Schödlbauer nach gutem erstem Durchgang nach einem Fahrfehler im zweiten noch auf den 22. Rang zurück. Da war mehr drin. In Jirkov ließ Claudia Wittmann erneut ihre Konkurrentinnen mit fast zwei Sekunden Vorsprung deutlich hinter sich. Magdalena Gruber war wiederum zweitbeste FCClerin mit Rang 5, gleich dahinter landeten Katharina Hoffmann und Luzia Gruber, Julia Hübert mit Platz 13 und Anna-Sophie Münch auf Rang 23 sowie Maximilian Schödlbauer als 12. bei den Herren vervollständigten das ausgezeichnete Teamergebnis des FC Chammünster.

Momentan in überragender Form ist Claudia Wittmann vom FC Chammünster: Nach Vize- und Weltmeistertitel gab es nun für sie zwei Weltcupsiege.

Abteilungsleiter Ski und Inline im FC Chammünster Sigi Zistler trat derweil bei der Senioren-Europameisterschaft, der FIRS-Masters EM, ebenfalls in Jirkov, an und legte im ersten Durchgang einen Traumlauf hin und lag damit an der Spitze des Feldes. Leider stürzte er im zweiten Lauf bei regennasser Bahn und rutschte wortwörtlich auf Rang 13 zurück. Da auch Titelverteidiger und Favorit Marco Melzi aus Italien schon im ersten Lauf zu Fall kam, ging der Sieg an den Slowaken Dusan Ambros, der zwar auch meist im Vorderfeld mitfährt, aber noch kein Topergebnis bisher verzeichnen konnte. Gratulation! Das macht den Sport ja spannend, dass nicht immer die Gleichen vorne sind.

Wenn auch aus Minstacher Sicht natürlich die beiden Weltcupsiege Claudia Wittmanns sich weiter wiederholen könnten. Das ist schon ein Superergebnis: vier Rennen, drei Siege, davon zwei beim Weltcup. Da steigt natürlich die Hoffnung auf ähnliche Ergebnisse der FCC-Starter bei den Hemden-Meister German open 2016 am 6./7. August in Chammünster und Ende August beim zweiten Teil der FIRS-Weltmeisterschaften im spanischen Villablino (Team-Wettbewerb und Riesenslalom).

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