Skirennteam des FC Chammünster trainierte den ganzen Sommer über – Dank an alle

Noch mal kurz abkühlen im Regen bei Chamerau vor dem Mittagessen wollten sich die Radler des FCC-Skiteams.

Chammünster (hh). „Wenn von einer egoistischen Gesellschaft gesprochen wird, in der das ICH weit vor dem WIR kommt; wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier explizit betonen müssen, dass Solidarität eine Grundlage zum Überstehen dieser Krise ist; wenn andere Vereine über abwandernde oder Beiträge zurückfordernde Mitglieder klagen, – dann heben sich unsere Mitglieder ganz offensichtlich und wohltuend von dieser breiten Masse ab und zeigen sich verantwortungsbewusst und solidarisch. Ganz offenbar ist es für unsere Mitglieder eine Selbstverständlichkeit, auch in schweren Zeiten zusammenzustehen und diese zu meistern. Für uns alle ist es das Wichtigste, nach überstandener Krise im FC Chammünster in den gewohnten Sportbetrieb zurückkehren zu können. Und dafür – und das muss auch in aller Deutlichkeit gesagt werden – ist es essentiell notwendig, auch in Zeiten ohne Sportbetrieb zueinander zu stehen und positiv in die Zukunft zu blicken.“

Dieses Resümee der vergangenen Monate zogen Luis und Andreas Schönberger, die zusammen mit Paul Brückl das Skiteam des FC Chammünster betreuen und trainieren und eben auch während der Pandemie Wege gefunden haben, dem Virus und der Untätigkeit zu trotzen und zwischen Mitte Juni bis Mitte Oktober ein strammes Sommertrainingsprogramm durchzuziehen. Mit Abstand, aber in fröhlicher Gemeinschaft. Und darauf sind sie zu Recht stolz, haben sich doch an den einzelnen Einheiten, insgesamt 35, durchschnittlich zwölf Kinder und Jugendliche und etliche engagierte Eltern beteiligt. Wegen dieser tollen Teilnahme war es für die Macher des Trainings genauso wie für die Trainingswütigen schon ein Schlag, als wieder jeglicher Sport eingestellt werden musste, trotz Hygienekonzept und sehr disziplinierter Teilnehmer.

Und auch der erste Leistungstest für den Rennnachwuchs, der Kondi-Test des Skiverbands Bayerwald, musste heuer ausfallen. So beschlossen die Minstacher Sportler, ihre Fitness bei der Ablegung des Deutschen Sportabzeichens unter Beweis zu stellen – übrigens seit langem das Bestreben von Hans Schmaderer, der im FCC für das Sportabzeichen zuständig ist und dabei meist nur von Teilnehmern aus der Turnabteilung unterstützt wird. Denn das Sportabzeichen ist die höchste Auszeichnung sportlicher Fitness außerhalb des Wettkampfsports und wäre eigentlich für alle Sport treibenden Menschen eine gute Gelegenheit, das eigene sportliche Vermögen auszuloten, da hier ganz verschiedene Fähigkeiten gefragt sind, um insgesamt erfolgreich zu sein.

Und dieser Leistungsnachweis in der Gruppe spornte natürlich alle an, bis an die eigenen Grenzen zu gehen. Und so erzielten viele persönliche Bestleistungen. Zwölf FCCler waren an den Start gegangen, elfmal gab es Gold, einmal Silber für die bestens trainierten Erwachsenen, Jugendlichen und Kinder, nämlich: Leonard Breu, Korbinian Meierhofer, Angelina Meierhofer, Fanni Schönberger, Tobias Meier, Marius Münch, Leo Schönberger, Luis Schönberger, Michaela Meierhofer, Paul Brückl, Alexander Meierhofer und Andy Schönberger.

Hans Schmaderer freute sich, dass er an alle Teilnehmer die Urkunden über das Deutsche Sportabzeichen überreichen konnte, und forderte die Sportler auf, auch in den kommenden Jahren an diesem Selbsttest teilzunehmen.

Denn der FC Chammünster braucht fitte Sportler genauso, wie die auf einen gut aufgestellten Sportverein angewiesen sind. Dies machten Luis und Andy Schönberger in ihrem Bericht über das Sommertraining auch deutlich: „Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und Solidarität beweisen, damit auch unser Verein diese Krise übersteht. Denn WIR brauchen auch nach Corona einen funktionierenden Sportverein, der sich um Kinder und Jugendliche kümmert und ihnen qualifizierte Sportangebote bieten kann.“ Also eine Win-win-Situation für beide Seiten.

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