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Ergebnisse Sonntag

Guter Einstieg für FCC-Inlineskater in internationale Rennen

Erstes Weltcup-Rennen im Inline alpin in Meziboři/CZE – Claudia Wittmann Zweite

Chammünster (hh). Am vergangenen Wochenende hat sie endlich begonnen, die internationale Wettbewerbsserie für die Inline-alpin-Sportler mit dem ersten Weltcuprennen im Slalom im tschechischen Meziboři. Und die fünf Starter des FC Chammünster zeigten dabei, dass sie in den vergangenen Monaten gut und richtig trainiert hatten, denn sowohl beim Riesenslalom zum tschechischen Inlinecup, CILA-Cup, wie auch beim Slalom am Sonntag waren sie unter den besten Zehn zu finden.

Erfolgreich in die internationale Rennsaison im Inline alpin sind die Sportler des FC Chammünster in Tschechien gestartet, vorne, von links, Lara Kögel, Christoph Gruber, Claudia Wittmann und Magdalena Gruber, hinten Betreuerin Walburga Gruber, Maximilian Schödlbauer und Trainer Peter Schödlbauer.

Eine anstrengende, rund dreieinhalb Stunden dauernde Anreise nahmen Chistoph und Magdalena Gruber, Lara Kögel, Maximilian Schödlbauer und Claudia Wittmann am Freitag bzw. Samstagmorgen auf sich, um zusammen mit Trainer Peter Schödlbauer und Betreuerin Walburga Gruber zu den Inline-alpin-Rennen in Meziboři im Braunkohlerevier am südlichen Abhang des Erzgebirges zu gelangen. Am Samstag ging es mit einem Riesenslalom los, dem ersten international angelegten von nur dreien insgesamt heuer (die anderen beiden sind bei den World Roller Games Mitte Juli in Barcelona, der letzte in Bad Kötzting eine Woche danach), der zum CILA-Cup gezählt wurde.

Der erste Durchgang war von den tschechischen Trainern sehr schnell und mit nur kurzen Abständen zwischen den Toren gesetzt worden, was wegen der noch trockenen Bahn aber von den meisten Startern zu bewältigen war. So konnten sich auch die FCC-Läufer sehr gute Ausgangspositionen erkämpfen und Lara Kögel startete als 5., Claudia Wittmann knapp dahinter als 6. und Magdalena Gruber als 8. in den zweiten Lauf, bei den Jungs demonstrierte Maximilian Schödlbauer seine bereits hervorragende Form und lag trotz Fiebers nach dem ersten Lauf auf Platz vier, Christoph war vorne mit dabei. Den zweiten Kurs hatte der deutsche und FCC-Trainer Peter Schödlbauer gesetzt, also einen Riesenslalom mit gewohnten Abständen. Aber dann kam der Regen. Gerade vor Christoph Gruber hatte es zu regnen begonnen, die Strecke wurde rutschig und er stürzte und schied aus.

Nach ihm gab es eine Regenunterbrechung, doch das Rennen wurde dann trotzdem weitergeführt und wurde eben ein Regenrennen. Die FCC-Starter aber schlugen sich gut, da sie schon einige Regentrainings in dieser noch jungen Saison mit Trainer Peter Schödlbauer absolviert hatten. So kam im Endergebnis Maximilian Schödlbauer trotz seiner Beeinträchtigung auf den 3. Platz der Herren gesamt und verbesserte sich damit sogar im zweiten Lauf noch um einen Rang. Auch Claudia Wittmann konnte nach vorne rücken auf den 5. Platz, Lara Kögel fiel leicht zurück auf den 7. Platz und Magdalena Gruber etwas deutlicher auf den 14. Rang. Aber die Abstände in diesem Bereich waren auch sehr eng.

Am Sonntag stand der Slalom zum Weltcup auf dem Programm. Zunächst wurde auf der Strecke das Rennen für die Kinder und Schüler durchgezogen. Der erste Durchgang war sehr drehend und technisch anspruchsvoll vom tschechischen Trainer gesteckt, so gab es viele Probleme und Ausfälle, aber die FCC-Läufer schlugen sich erneut sehr gut. Da zeigte sich die Wirkung des intensiven Techniktrainings zu Hause. Nach dem ersten Lauf war Christoph Gruber bei den Schülern mit Abstand Erster, Claudia war Zweite, Magdalena Gruber Sechste. Lara Kögel war trotz kleiner Fehler sehr gute Siebte, Maximilian Schödlbauer mit noch stärkerem Fieber platzierte sich im Mittelfeld.

Der zweite Lauf, vom serbischen Trainer gesetzt, war das glatte Gegenteil zum ersten Durchgang: direkt und schnell, sozusagen ein „Vollgas-Lauf“. Die FCC-Mädel konnten somit noch mal alles geben, da sie sehr vielseitig trainiert hatten. Christoph Gruber holte zunächst souverän den Sieg in der Kinderklasse. Claudia Wittmann fuhr Laufbestzeit im zweiten Lauf, blieb aber in der Gesamtwertung knapp auf Platz zwei. Lara Kögel überholte als Fünfte Magdalena Gruber, die auf Platz 7 kam. Somit erreichten die drei FCC-Läuferinnen die TOP 10 und der FC Chammünster war zumindest bei den Damen erfolgreichster Verein. Maximilian Schödlbauer landete trotz Krankheit und Fieber auf dem 16. Platz der Weltelite.

Insgesamt kann man feststellen: Es war ein sehr erfolgreiches Wochenende zu Saisonbeginn für den FCC, sowohl im Riesentorlauf wie auch im Slalom waren die Minstacher vorne mit dabei. Und schon geht’s weiter: Kommendes Wochenende ist der nächste Weltcup in Degmarn bei Stuttgart, wegen ihrer Länge und Schwierigkeit wird die Strecke die „Streif im Inline alpin“ genannt. Am Samstag ist internationales Rennen im Slalom, am Sonntag der zweite Weltcup im Slalom, bevor es dann in zwei Wochen nach Barcelona zu den World Roller Games geht. Und am Wochenende drauf ist das Heimrennen in Bad Kötzting mit der bayerischen und Bayerwaldmeisterschaft im Riesentorlauf. „Ein sehr straffer Zeitplan mit viel Reisen und Flügen“, fürchtet Claudia Wittmann die Strapazen.

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