Konkurrenz zu groß für FCC-Turnjugend

Konkurrenz zu groß für FCC-Turnjugend
 
Jazzdance- und Einradgruppe des FC Chammünster nahmen an Gauwettbewerb in Tegernheim teil
 

Gekonnt zogen die Einradler des FCC in Tegernheim ihre Kreise.

Auch wenn es ihre Platzierung nicht widerspeigelte, die Jazzdance-Mädels um Sophia Hierl zeigten ihre beste Übung bisher.

Im Mittelfeld ihrer Altersgruppe landeten die Einradler von Katharina Wittmann, die einzige Einradgruppe des Wettbewerbs.
 
Mit zwei Gruppen nahm die Turnabteilung des FC Chammünster auch heuer wieder am Gauwettbewerb des Turngaus Oberpfalz-Süd teil, der diesmal am vergangenen Samstag in der Mehrzweckhalle in Tegernheim bei Regensburg durchgeführt wurde. Leider kamen dabei nicht die erhofften Platzierungen heraus, was gegen die teils schon halb professionell auftretenden und gestylten anderen Gruppierungen aber auch ganz schwierig war. Trotzdem konnten sich die Darbietungen der Einradgruppe um Katharina Wittmann und der Jadzzdance-Mädchen von Sophia Hierl wahrlich sehen lassen und die Jugendlichen können auf ihre gezeigten Leistungen durchaus stolz sein, auch wenn sich dies nicht in besseren Platzierungen niederschlug.
Mit dem Vereinsbus und etlichen Privatautos waren die insgesamt 19 jungen Sportler mit ihren Betreuern, Abteilungsleiterin Agnes Schichtl und deren Vorgängerin Veronika Haberl und Freunden angereist, wobei einem Mädchen die Fahrt gar nicht gut bekam und sie einen Zwischenstopp des Autos veranlasste. Doch in Tegernheim hatte sich ihr Magen wieder beruhigt, was wichtig war, fuhr sie doch eines der hohen Einräder in der FCC-Truppe. Und die musste auch als erste der Minstacher Sportler ihr Können zeigen und tat dies ruhig und souverän, mit schönen Figuren und auch einigen Schwierigkeiten darin. Und auch die Mixtur aus hohen und niederen Einrädern hatte einen gewissen Reiz und machte einige Gruppenfiguren nicht leichter.
Gleich danach kamen die Jazzdance-Mädchen dran, die ihr Programm so gut zeigten, wie es in den vielen Proben zuvor noch nie geklappt hatte. Auch hier wurden die Instrumentalstücke schön in Bewegung umgesetzt, gab es verschiedene Stilelemente, Tanzfiguren in der Gruppe, solo oder parterre. Die Tänzerinnen und ihre Trainerin Sophia Hierl waren recht zufrieden mit ihrem Tanz, die Jury jedoch, die übrigens das Kunststück fertigbringen musste, so verschiedene Gruppen wie Rope-skipping, Gardetanz oder eben Aerobic/Jazzdance in einer Kategorie relativ gerecht zu bewerten, die hatte bei den anderen Gruppen offenbar höher bewertbare Elemente entdeckt, der Berichterstatter nicht.
Natürlich war bei der Bekanntgabe der Platzierungen in den Gruppen Kinder 1 und 2, Jugend 1 und 2 und Erwachsene bei den Minstacher Jugendlichen die Freude nicht besonders groß, die Enttäuschung dafür um so größer, wobei die Einradler immerhin noch im Mittelfeld ihrer Wertungsgruppe landeten und Sechste wurden. Doch auch die wirklich mitreißenden Mädchen aus Domazlice kamen nie ganz oben aufs Treppchen, so dass man die Schwierigkeit der Juroren, eine relativ objektive Rangliste zu erstellen, schon bemerken konnte. Aber als dann den jungen FCClerinnen als Trost Gummibärle versprochen wurden, hellten sich ihre Gesichtszüge doch wieder auf und außerdem war es ja überhaupt ein Erlebnis, einmal an so einem großen Wettbewerb teilzunehmen. Und man konnte ja auch Anregungen für den nächsten Wettkampf holen und Erfahrungen sammeln.
 

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